Nur noch 24 Stunden!
| Newsroom - Lampenfieber |
So, nun ist es gar nicht mehr so lange bis zu Ihrem Auftritt. Und es wird immer schlimmer. Am allerliebsten würden Sie wegrennen. Oder eben doch das Publikum erschlagen. Aber ich versichere Ihnen: Beides ist keine besonders gute Idee!!! Tun Sie lieber noch mehr gegen Ihr Lampenfieber. Heute also Dinge die relativ kurzfristig erledigt werden können um die gefahren der Auftrittsangst zu erliegen zu mindern.
1. Gestatten: Hirsch. Platz Hirsch.
Die meisten Dinge die man in Seminaren lernt hat man so oder ähnlich schon ein Mal gehört. Nur vergisst man sie und macht sie selten. Das dürfte wahrscheinlich auch für diesen Punkt gelten. Werden Sie Platzhirsch!
In den meisten Fällen werden Sie frühzeit, wenn nicht sogar am Abend vor dem Termin bereits den Raum aufsuchen können in dem Ihr Auftritt steigt. Ich achte bei einem ersten Eintreffen immer auf folgende Dinge:
- Wo möchte ich stehen, wo fühle ich mich am sichersten?
- Wo stehen Flipchart, Pinnwände, Beamer und Co.? Und sind es genug?
- Stehen die Tische und Stühle da wo ich sie haben will? Ich scheue mich da absolut nicht, nochmal zu rücken was das Zeug hält :)
- Wo kann ich mein Zeugs relativ unbemerkt unterbringen? (Ich bin in diesem Punkt perfektionistisch, ich mag nicht wenn mein Krank offensichtlich irgendwo rumfliegt)
- Haben Sie Tische für Ihre Werbematerialien?
- Wo ist „meine“ Bühne, also von wo bis wo darf ich laufen so dass mich alle sehen und gut hören können?
Ich kläre wenn möglich wie gesagt bereits am Abend vorher all diese Dinge und schleime mich noch ein wenig beim Haustechniker ein, damit wir uns gut verstehen :) Das kann wahrlich Wunder wirken. Sollte dies alles nicht am Vorabend möglich sein, so seien Sie wenigstens so früh wie möglich vor Ort. Alles adäquat vorzubereiten und dann noch einen kleinen Zeitpuffer zu haben in dem Sie Etwas völlig Anderes machen nimmt einen großen Anteil der Spannung, einfach weil Sie quasi Ihr Revier markieren. (Sie können an diesem Abend natürlich auch bereits vorbereiten was man sonst erst relativ kurz vor dem Termin macht, ich splitte dies aber meistens lieber um mehr Ruhe reinzubringen.)
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2. Lesen. Nochmal.
Am Abend vor dem Termin nachdem ich mein Revier markiert habe, lese ich noch ein letztes Mal, was ich so machen will bei meinem Vortrag, packe Alles was ich dazu brauche zurecht (wenn es nicht schon im Raum ist) und mache dann etwas Anderes. Manchmal ist es ein gutes Buch was Nichts oder nur sehr entfernt mit dem Thema zu tun hat (sonst bekommt man schnell das gefühl man müsse unbedingt noch dies oder Jenes berücksichtigen) oder ich gehe zum Beispiel in die Sauna oder so Etwas. Mir fällt es nämlich oft schwer dann noch zu warten wenn schon alles vorbereitet ist :)
Da kann auch ein Flirt in der Tagungshotelbar mal nicht schaden. Aber gehen Sie lieber frühzeitig und allein ins Bett, Ihr Kopf wird es Ihnen sonst übel nehmen wenn Sie am Abend plötzlich wieder Alkohol trinken, zu viel essen und... naja, das schreib ich jetzt mal nicht :)
3. Entspannen
Es gibt so Dinge, für die ernte ich immer wieder Lacher. Eines davon ist das, was mich am allermeisten entspannt, wovon ich am allerbesten einschlafen kann, egal wie aufgeregt ist bin. Benjamin Blümchen Kasetten. Lachen Sie ruhig, ich bin daran gewöhnt.
Ich wette, auch Sie haben Etwas, was Sie ganz besonders entspannt, was Ihnen beim einschlafen hilft und Sie zur Ruhe bringt. Egal was es auch ist (oft hilft da das Suchen in der Kindheit), machen Sie es einfach. Es wird Ihnen als Fiebernden helfen :)
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Jetzt ist es nicht mehr lang :)
Kreisrunde Grüße
Friederike
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