Noch lange hin bis zum nächsten Auftritt....

Newsroom - Lampenfieber

Um Auftrittsängste in positives Lampenfieber umzuwandeln, brauchen Sie Durchhaltevermögen. Sie kennen ja die ganzen Sprichwörter, die an dieser Stelle im Normfall folgen.

Aber glauben Sie mir, es lohnt sich. Hier also ein paar Tipps, wie sie Lampenfieber in ihr Boot holen, wenn der nächste Auftritt noch ganz weit weg ist!

1. Sammeln Sie Erfahrung!

Klar, es wäre das Einfachste, immer allen Situationen die Lampenfieber oder Auftrittsängste hervorrufen aus dem Weg zu gehen. Aber glauben Sie mir, das kann nur schiefgehen! Denn wenn Sie dauerhaft Alles vermeiden, was Ihnen dabei hilft Erfahrungen zu sammeln und somit einigen der Ängste zu begegnen, wird die Angst in der Situation nur größer. Und die Situation wird kommen. Oder wollen Sie wirklich „Nein“ sagen, wenn sich plötzlich die Chance Ihres Lebens in einer Präsentation steckt, nur weil Sie Angst davor haben, Etwas Falsches zu sagen? Neeee. Also, Versuchen Sie wann immer es möglich ist, das Wort an sich zu reißen, damit Sie Erfahrungen sammeln: In Besprechungen, bei Spieleabenden, wo auch immer, es gibt immer Möglichkeiten auf der Bühne zu stehen. Und sei es nur die, bei der die Bäckereifachverkäuferin sie so nett anlächelt weil Sie gerade drei Schokocroissants gekauft haben!

2. Feedback, Feedback, Feedback!

Eine zweite Möglichkeit langfristig Etwas für positives Lampenfieber zu tun ist es, sich immer wieder Feedback einzuholen. Aus diesem Feedback können Sie lernen, Verbesserungen nächstes Mal einbauen und dadurch sehr viel entspannter in eine Redesituation gehen. Um wirklich konstruktives Feedback zu bekommen und nicht nur ein „Das war super“ oder ein „das war mies“ zu bekommen, verteilen Sie doch bei Ihrem Publikum einfach mal Feedbackbogen. Ihre Zuhörer sollen bitte auf folgendes achten:

1. Gesamteindruck

  • Gedankenführung
  • Anschaulichkeit
  • Überzeugungskraft
  • Aufbau
  • Umsetzung
  • Gliederung
  • Wiederholungen
  • Zeit

2. Sprechtechnik

  • Redestil
  • Tempo
  • Pausen
  • Artikulation
  • Modulation

3. Körpersprache

  • Gestik
  • Mimik
  • Blickkontakt
  • Haltung

Natürlich können Sie diesen Feedbackbogen beliebig erweitern, aber bitte übernehmen Sie sich nicht! Denn, und das ist die größte Hürde, die Auftrittsangst hat ihren Urpsung ja vor allem in der Angst zu versagen. Wenn nun das Publikum ganz genau aufpasst, kann die Angst vor der Kritik alles noch viel schlimmer machen. Ich persönlich finde eine solch objektive und wenig subjektive Einteilung dann aber gerade hilfreich.

Versuchen Sie sich nicht zu rechtfertigen, nehmen Sie die Antworten einfach als gegeben hin und versuchen Sie hier und da Etwas zu verbessern. Aber nicht Alles auf ein Mal. Wenn der Aufbau super ist, wird es die Menschen kaum interessieren ob nun Ihre Haarsträhne links oder rechts hängt ;)

Und wichtig: Nehmen Sie die einzelnen Meinungen nicht zu wichtig. Wenn 8 von 11 Teilnehmern ihr Sprechtempo gut fanden, dann scheint es okay gewesen zu sein.

3. Wissen was Sie tun!

Klar, im Normalfall ist man in dem gefragten Gebiet bereits ein Experte und muss sich nicht erst lange Einarbeiten. Es kann aber durchaus vorkommen. Schieben Sie das dann nicht auf den letzten drücker. Bereiten Sie sich lieber zu früh als zu spät und lieber zu gut als zu wenig vor. Es ist Nichts ärgerlicher als das schnell noch ins Kurzzeitgedächtnis gestopfte Wissen bei einem Blackout vor dem Publikum als erstes zu vergessen. Das hat schon bei mündlichen Abiturprüfungen nie funktioniert. Also, nehmen Sie sich Zeit, lesen Sie zum Thema auch mal Sekundärliteratur, machen Sie sich mit der Materie vertraut. Je sicherer Sie im Themengebiet sind (dazu müssen Sie defintiiv kein fachidiot sein), desto weniger werden Sie die Situation der Präsentation oder der Rede als Bedrohung empfinden.

 

4. Entspannung!

Es klingt banal, aber viele Entspannungstechniken, wie autogenes Training oder QiGong funktionieren eventuell nicht beim ersten Mal. Und wenn dann nicht so wie sie mit Übung helfen könnten. Also tun Sie im Alltag Etwas für sich. Entspannen Sie sich. Suchen Sie sich einfach aus der unerschöpflichen Palette der Entspannungstechniken eine aus, die Sie immer mal wieder üben. Wenn Sie dafür nicht mehr soooo viel Zeit haben sollten, versuchen Sie es am besten ein Mal mit der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobson, da diese auch für Anfänger oft gut funktioniert.

kleine Entspannungsübung
Ein kleiner Trick, der Sie mit ein wenig Übung schnell entspannen kann ist folgender: In einer ruhigen Minute legen Sie Daumen, Zeige- und Mittelfinger aneinander. So wie ich in diesem Bild. Schauen Sie den jetzt in der Mitte entstehenden Punkt an und zählen Sie von hundert rückwärts bis eins. Sie werden dadurch ruhiger, atmen tiefer und sind entspannter. Wenn Sie dies ab und an mal machen, kann Sie Nichts mehr so richtig aus der Ruhe bringen. Denn in besonders aufregenden Momenten, schauen Sie dann einfach wieder auf diesen Punkt, den Sie ja immer dabeihaben. Und, dann auch ganz ohne das Zählen, werden Sie wieder ruhiger und entspannter.

Der Körper erinnert sich nämlich an diesen Punkt und den damit verbundenen Zustand :). So Etwas nennt man emotionalen Anker setzen.

 

Sie schaffen das!!!!

Kreisrund

Friederike

 

 
Frische Fotos bei Flickr

Folge mir bei Twitter.
  • Deutscher Bundestag: Petitionen - http://t.co/E7m9B5Zp Bitte mitzeichnen!
  • Dank der neuen Klimaanlagen-Saison bin ich mit Stimmband- und Nebenhöhlenentzündung telefonisch nicht erreichbar. Bitte einfach eine Mai ...
  • hach, das wird soooo toll #auftrag
  • hilfe!!!!!!! die damen sind obszön heute. @KleineAthleten
  • die @KleineAthleten Lucia streitet sich mit google. niedlich.
  • Folgen Sie mir auf Twitter!
Newsletter

*

*

(*) Pflichtfelder

Marketing- und Werbeagentur Ratschlag – die Kreativathletin
Die einzige offizielle Frauenwerbeagentur Deutschlands
Nachwuchsförderung mit den kleinen Athleten
 und Impulse mit der Kreativathletin
Strategie auf Twitter für kleine Unternehmen, Existenzgründer und Freiberufler